Therapeutischer Ansatz
In meiner Privatpraxis für Psychotherapie in Bonn biete ich einen sicheren und unterstützenden Rahmen, in dem wir gemeinsam Ihre aktuellen Herausforderungen verstehen und angehen. Je nach Anliegen und persönlicher Passung arbeite ich mit Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie sowie der Schematherapie.
Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)
Kognitive Verhaltenstherapie ist eine Form der Psychotherapie, die untersucht, wie Gedanken, Gefühle und Verhalten miteinander zusammenhängen. Sie unterstützt dabei, belastende oder verzerrte Denkmuster zu erkennen, zu hinterfragen und durch hilfreichere Sichtweisen zu ersetzen. Gleichzeitig werden neue Verhaltensweisen im Alltag erprobt. Auf diese Weise können Beschwerden wie Angst, Depression oder andere emotionale Belastungen abnehmen und das Gefühl von Selbstwirksamkeit und Kontrolle im eigenen Leben gestärkt werden.
Schematherapie
In der Schematherapie geht es um tief verankerte innere Muster („Schemata"), die oft in der Kindheit entstehen und später unbewusst beeinflussen, wie wir fühlen, denken und auf andere reagieren. Diese Muster entwickeln sich meist, wenn wichtige emotionale Bedürfnisse nicht (ausreichend) erfüllt wurden. Um mit den dadurch entstehenden belastenden Gefühlen umzugehen, entwickeln Menschen bestimmte Reaktionsweisen, die kurzfristig entlasten, langfristig aber zu Problemen in Beziehungen oder wiederkehrenden Konflikten führen können. In der Therapie werden diese Muster gemeinsam sichtbar gemacht und besser verstanden, um Schritt für Schritt neue, passendere Wege im Umgang mit sich selbst und anderen zu entwickeln.
Beide Ansätze gestalte ich individuell passend zu Ihrem Anliegen. Wichtig ist mir dabei, Ihre persönlichen Stärken zu nutzen und Ihr Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit zu stärken.
Kompetenzbereiche
- Angststörungen (z. B. generalisierte Angststörung, Panikstörung, spezifische Phobien, soziale Angststörung)
- Depressive Störungen und andere affektive Störungen (z. B. depressive Episoden, Dysthymie, bipolare Störungen)
- Anpassungsstörungen
- Zwangsstörungen und verwandte Störungen (z. B. Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen, körperdysmorphe Störung)
- Persönlichkeitsstörungen (z. B. Borderline-, ängstlich-vermeidende, narzisstische Persönlichkeitsstörung)
- Substanzbezogene und Abhängigkeitserkrankungen (z. B. Alkoholabhängigkeit, Substanzgebrauchsstörungen, Glücksspielsucht)
- Autismus-Spektrum-Störung
- Schlafstörungen
Therapiesprachen
- Deutsch
- Englisch
- Russisch (neben Deutsch oder Englisch)

